Donnerstag, 2. Juli 2009
Wunderliche Wörter - Folge 6, Auflösung
Ja, Craig hat es erraten, ich bin auf Amrum. Beim Rätseltext handelt es sich um eine von mehreren Strophen eines Liedes über Amrum, die an verschiedenen Orten der Insel zu lesen sind (oben eine weitere Strophe). Wie man sieht, ist Öömrang (Amrumer Friesisch) eine sehr eigenwillige Sprache, an der besonders Liebhaber von Umlauten und Doppelvokalen Gefallen finden werden.
Mittwoch, 24. Juni 2009
Montag, 8. Juni 2009
Mittwoch, 3. Juni 2009
Klein, aber fein
Die beiden Wörtchen „das“ und „es“ sind zwar nicht gänzlich synonym, in vielen Fällen aber fast austauschbar. So würden viele Hamburger beispielsweise statt „Mir geht es gut“ eher sagen: „Du, mir geht das ganz gut“. Lupenreines Hochdeutsch ist das natürlich nicht, aber ob man hier nun „es“ oder „das“ verwendet – der Satz ist einwandfrei verständlich.
Ganz anders sieht es mit dem folgenden Beispiel aus, einem Satz aus einer der vielen Mails, die ich fast täglich erhalte und mit denen man mich zum Erwerb potenzsteigernder Mitteln animieren möchte:
Das Leben ist zu kurz - geniessen Sie das in vollen Zuegen.
Montag, 18. Mai 2009
Sprachschlampereien, Folge 2
Zitat aus meiner Lieblingszeitung:
"Ich umarme die Leute am Morgen", sagt Barb. "Wenn Sie das wollen. Wollen Sie eine Umarmung?"
(...)
"Es macht, dass die Leute sich gut fühlen."
Dieser Text ist verständlich, aber das ist auch schon alles. Dabei ist es doch wirklich nicht schwer, daraus einen einigermaßen idiomatischen Text zu machen, etwa so:
"Ich umarme hier morgens die Leute", sagt Barb. "Wenn sie das möchten. Möchten Sie umarmt werden?"
(...)
"Die Leute fühlen sich dann gut/besser/Das tut den Leuten gut."
Warum werden ausgerechnet Dialoge häufig so formuliert, wie außer in schlechten Synchronisierungen noch schlechterer amerikanischer Serien wirklich kein Mensch redet?
Weiter unten heißt es dann:
"Amerikanische Ärzte empfehlen Mallwalking gerne, um nach einer Geburt etwas Gewicht zu verlieren."
Ach ja? Es macht also dick, einer Geburt beizuwohnen? Und allein durch das Aussprechen einer Empfehlung kann man abnehmen? Erstaunlich...
"Ich umarme die Leute am Morgen", sagt Barb. "Wenn Sie das wollen. Wollen Sie eine Umarmung?"
(...)
"Es macht, dass die Leute sich gut fühlen."
Dieser Text ist verständlich, aber das ist auch schon alles. Dabei ist es doch wirklich nicht schwer, daraus einen einigermaßen idiomatischen Text zu machen, etwa so:
"Ich umarme hier morgens die Leute", sagt Barb. "Wenn sie das möchten. Möchten Sie umarmt werden?"
(...)
"Die Leute fühlen sich dann gut/besser/Das tut den Leuten gut."
Warum werden ausgerechnet Dialoge häufig so formuliert, wie außer in schlechten Synchronisierungen noch schlechterer amerikanischer Serien wirklich kein Mensch redet?
Weiter unten heißt es dann:
"Amerikanische Ärzte empfehlen Mallwalking gerne, um nach einer Geburt etwas Gewicht zu verlieren."
Ach ja? Es macht also dick, einer Geburt beizuwohnen? Und allein durch das Aussprechen einer Empfehlung kann man abnehmen? Erstaunlich...
Montag, 11. Mai 2009
Ist es Sprachschlamperei...
... oder ein Wunder der modernen Fortpflanzungstechnologie, wenn im Radio von einem "Sohn zweier Psychiater" die Rede ist? :)
Montag, 4. Mai 2009
Ein Bild sagt mehr ...?
Heute ein kleiner Exkurs in die Sprache der Bilder. Das Foto links zeigt einen Ausschnitt eines Plakats, an dem ich eine Weile lang jeden Morgen vorbeigekommen bin und das ich, nun, etwas eigentümlich, zumindest aber missverständlich fand. Geht das nur mir so, oder kann man Bilder tatsächlich ebenso missverstehen wie andere Formen der Sprache?
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